Am Montag, 11. Januar 2016 hat die „Kommission zur Überprüfung der Finanzierung des Kernenergieausstiegs“ (KFK) das AKW Obrigheim besucht. Vor dem Tor des KWO versammelten sich trotz des Regenwetters etliche Menschen aus der Umgebung der Atomkraftwerke Obrigheim und Neckarwestheim, um der Kommission mitzuteilen, dass ein Billig-Abriss nicht akzeptabel ist. Auch von .ausgestrahlt waren Jochen Stay und weitere Aktive gekommen, um unseren Protest zu unterstützen.

Damit die Kommission nicht nur von einer Seite Informationen bekommt, hatten wir, die Initiative AtomErbe Obrigheim und die AG Atomerbe Neckarwestheim, ein Gespräch vorgeschlagen. Für ein Gespräch mit uns fand die Kommission leider keine Zeit, aber Jürgen Trittin, einer der drei Vorsitzenden der Kommission, reiste früher an und wir konnten eine Stunde lang mit ihm sprechen und ihm unsere Kritik und Bedenken nahebringen. In diesem Gespräch wurden wichtige Aspekte angesprochen, warum die Bürgerinitiativen die derzeitige Form von Stilllegung und Abriss als nicht sicher genug ansehen, und warum es nicht zu akzeptieren ist, dass Kosten vermieden werden zu Lasten des Schutzes der Bevölkerung vor Radioaktivität.

An dem Gespräch mit Jürgen Trittin nahmen teil: Gertrud Patan, Arno Huth und Christine Denz für die Initiative AtomErbe Obrigheim, Franz Wagner für die AG AtomErbe Neckarwestheim und Hans Heydemann für den BBMN. Unsere Stellungnahme, die wir Jürgen Trittin und der Kommission übergeben haben und die Grundlage des Gesprächs bildete, ist hier beigefügt.

PDF-Download:
Stellungnahme der Bürgerinitiativen für die KFK
Stellungnahme von .ausgestrahlt zur Atom-Finanz-Kommission

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