Vier Jahre nach der Atomkatastrophe in Fukushima gibt es keine Lösung der entstandenen Probleme. Noch immer gibt es dort keine Entwarnung. Tagtäglich kommt es zur radioaktiven Verseuchung des Meeres und der Luft. Riesige Mengen an belastetem Wasser befinden sich in Hunderten von Stahltanks auf dem Gelände. Die Entsorgung ist ungeklärt.

In Deutschland sind noch immer 9 Atomkraftwerke im Leistungsbetrieb mit der Gefahr eines nuklearen Super-GAUs. Für den strahlenden Atommüll gibt es keine Entsorgungslösung, trotzdem wird täglich neuer Atommüll produziert. Der Ausstieg aus der Atomkraft – jetzt und weltweit – ist deshalb die zentrale Forderung. Als Zeichen der Solidarität mit den Menschen in Fukushima und um auf die bestehenden Risiken und Probleme der Atomkraftnutzung hinzuweisen, ruft die Initiative AtomErbe Obrigheim zusammen mit anderen Gruppen zu einer Demonstration am AKW Neckarwestheim auf. Motto: „Fukushima – keine Entwarnung“.

Treffpunkt ist am Sonntag, 8. März ab 11:35 Uhr am Bahnhof Neckarelz zum Fahrkartenkauf, Abfahrt nach Kirchheim/Neckar ist um 11:50 Uhr. Die Demonstration beginnt um 13:00 Uhr am Bahnhof Kirchheim. (Weitere Informationen unter: www.endlich-abschalten.de)

Mahnwache am Mittwoch, 11. März von 17:30 bis 18:00 Uhr auf dem Kirchplatz in Mosbach. Alle interessierten Menschen sind eingeladen.

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